Google will die Welt verchromen

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Selten hat ein Google-Produkt die Welt so überrascht. Zwar wurde schon seit Längerem darüber spekuliert, dass der Internetgigant Google mit einem eigenen Browser auf den Markt kommen könnte, doch über konkrete Pläne war nichts bekannt. Erst wenige Stunden vor der geplanten weltweiten Veröffentlichung des neuen Webbrowsers Chrome sickerte doch noch etwas durch: Ausgerechnet ein Comic, bislang in der Nachrichtenwelt ein eher unbeachtetes Informationsmedium, verriet die seit zwei Jahren streng geheim gehaltene Entwicklung. Der amerikanische Zeichner Scott McCloud setzte die Vorzüge des neuen Browsers in Szene. Eine Kopie des Comics landete ein klein wenig zu früh im Postfach des US-Blogs Blogoscoped. Zufall oder nicht, die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Der Comic dürfte wohl - für eine dröge, technische Produktankündigung eher ungewöhnlich- zur meistgelesenen Pressemitteilung des Jahres zählen. Auf jeden Fall sorgte er dafür, dass die Technikwelt aufs äußerste elektrisiert auf ein Produkt wartet, von dem sie Stunden zuvor noch gar nichts wusste. PR-technisch ist dem Unternehmen aus Mountain View ein Coup gelungen, der seinesgleichen sucht. Prompt konnte der Browser in nicht einmal 24 Stunden einen Marktanteil von drei Prozent erreichen und damit den ersten Herausforderer Opera überholen. Attacke gegen Microsoft Weit wichtiger dürfte den Google-Mannen aber ein anderer, in der Öffentlichkeit ...

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Die Cookies und das Webgeschäft

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Höchst kontrovers wird derzeit diskutiert, welche Auswirkungen die Privacy-Funktionen der neuen Browser auf das Onlinemarketing haben. Einig sind sich die Experten bestenfalls in einem Punkt: Die Nutzung dieser Funktionen wird zunehmen. In welchem Maß ist Gegenstand heftiger Debatten. Auf den ersten Blick ist die Akzeptanz von Cookies enorm hoch: Lediglich 1,6 Prozent der Surfer lehnen die Textdateien automatisch ab, hat der Marktforscher Webhits ermittelt. Die Zahl sagt aber nicht die ganze Wahrheit: Viele Webseiten sind ohne Cookies beinahe unbedienbar. Deswegen werden Cookies nicht von vornherein ausgeschlossen, sondern zunächst zugelassen und nach Abschluss der Surf-Session gelöscht. Der Browser Firefox unterstützt diese Funktion schon seit Längerem. Bereits im vergangenen Jahr schreckte der Marktforscher Comscore mit der Meldung auf, bei jedem dritten Computer würden die Cookies mindestens einmal monatlich gelöscht. Die Zahl der durchschnittlichen Löschvorgänge lag in dieser Gruppe außerdem sehr hoch. Viermal monatlich, so die Marktforscher, entstaubten die Surfer ihre Festplatte. Vermutlich liegt die Zahl so hoch, weil die meisten Nutzer automatisiert vorgehen und das Verzeichnis nach jeder Browsernutzung aufräumen. Die Comscore-Zahlen wurden allerdings umgehend angezweifelt. Wie groß die Auswirkungen fürs Marketing sind, lassen die Zahlen des englischen Affiliate-Anbieters Affilliate Future erahnen. Nachdem das Unternehmen von "normalen" Cookies auf sogenannte "Flash Cookies" ...

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Internet Explorer 8 hinkt hinterher

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Die erste Testversion des Internet Explorer 8 hinkt immer noch mit der Geschwindigkeit hinterher, obwohl er in vielen Punkten zur Konkurrenz aufholen kann. Microsoft kopiert wichtige Funktionen einfach von der Browser Konferenz, wie beispielsweise den Privatsphäre Modus, hier auch  InPrivate Browsing genannt. Dieser verhindert das Speichern von verräterischen temporären Daten. Die Funktion zum Wiederherstellen geschlossener Tabs ist ebenso abgekupfert. Features wie Webslices, mit denen man bei ebay Gebote abgeben kann, Börsenkurse oder andere wichtige Infos sind ebenso aus den Betaversionen bereits bekannt. Eine wirkliche Neuerung ist die Kompatibilitätsleiste die auch nötig ist, um alten Macken der alten Internet Explorer Versionen glattzubügeln. Sobald man den Internet-Explorer hochfährt, schaltet der Rechner in den Kompatibilitätsmodus.   Praktisch: Die Suchbox erhält im RC1 ein Quick-Pick-Menü- es dient dazu, bequem zwischen verschiedenen Suchanbietern zu wechseln. Leistungsmäßig konnte sich der Internet Explorer 8 im Vergleich zu den beiden Betaversionen noch einmal enorm steigern, was sich deutlich an der JavaScript-Engine bemerkbar macht, die recht zügig arbeitet. Der Internet-Explorer hat sich besonders im Sunspider Test auf gut 6 Sekunden verbessert, allerdings schneidet Firefox wesentlich besser ab. Im Acid3-Test schneidet der Internet-Explorer besonders schlecht ab: nur 20 Punkte von 100. Der Browser kann mit kommenden Webstandards wenig anfangen, Firefox dagegen belegt einen höheren ...

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