Allein durch einen falsch geöffneten E-Mail Anhang kann man den Computer verseuchen.
Die Versendung von E-Mails ist schon bereits zur Gewohnheit geworden. Schnell sind Glückwünsche, Geschäftsbriefe oder Urlaubsgrüße verschickt. Die Empfänger bekommen aber nicht nur Textnachrichten, sondern auch unerwünschte Dateien wie beispielsweise Filme, Programme, Musikdateien, Bilddateien. Allerdings sind nicht alle Dateien die hereinschneien auch wirklich vertrauenswürdig. Der meiste Weg führt über E-Mail Anhänge, mit denen verseuchte Dateien in das Innere eines Rechners gelangen können. Die Verbreitungsmethode ist sehr effektiv, weshalb der E-Mail Verkehr stetig wächst.
Allerdings kann man anhand der Dateiendung bereits erkennen, ob es sich um eine Gefahr E-Mail handelt oder nicht. Ausführbare Programm- und EXE-Dateien beginnen hauptsächlich ihr schadhaftes Werk erst nach einem Doppelklick. Textdateien (txt) sind unbedenklich.
Besonders E-Mail-Adressen wie Outlook, Thunderbird, Eudora oder Pegasus sind oft unzureichend geschützt. Deswegen sollten Sie einige Regeln beachten um Ihren Rechner vor bösen Überraschungen zu schützen:
1) Installieren Sie einen Virenscanner, der Ihr E-Mail Programm überwacht und aktualisieren Sie diesen regelmäßig! (Kaspersky Security Suite)
2) Sie sollten sich nicht mit Administratorrechten an dem Computer anmelden, sondern sich ein Profil mit eingeschränkten Rechten auswählen
3) Angehängte Dateien sollen nicht aus dem Mail-Programm herausführen, also auf den Rechner. Bereits hinter einer doppelten Dateiendung könnten sich Schädlinge ...
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Kettenreaktion: So kommt es zu Fehlalarmen
Viren
Hersteller von Antiviren Software arbeiten unter Hochdruck. Die Programme sollen schließlich möglichst viele Maleware-Dateien erkennen, ohne dass sie einen Fehlalarm auslösen und das System soll so wenig wie möglich stoppen. Warum der Virenscanner hin und wieder falschen Alarm auslöst lässt sich leicht erklären: schlecht gewählte oder zu allgemeine Signaturen. Die Signatur wird des öfteren nicht über die entpackte Malware gebildet, sondern über laufzeitgepackte Dateien oder Installer. Die Virensignaturen stammen vom guten Programmcode, der für das Entpacken der Dateien im Speicher verantwortlich ist, und nicht aus den Codefragmenten der Malware.
Der Scanner meldet alle mit dem gleichen Packer behandelten Dateien als befallen, ein sogenannter Fehlalarm. Leider ist kein AV Hersteller in der Lage, alle Dateien die er bekommt, auch wirklich gründlich zu untersuchen. Es wird dabei lediglich bei selten vorkommenden Dateien geprüft, wie viele der Konkurrenzprodukte sie auch wirklich erkennen. Der Hersteller lässt automatisch eine Signatur über die Datei erstellen und der Datenbank hinzufügen, aber erst bei einem bestimmten Schwellenwert. Das "Virus Total" Phänomen beschreibt in Fachkreisen dieses Kopieren nach der gleichnamigen Virenscanner-Plattform. Die Hersteller verlassen sich untereinander auf die Ergebnisse der anderen Programme. Sobald der Hersteller einen Fehleralarm registriert, so taucht dieser in weiteren Produkten auf und schaukelt sich so hoch, ...
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