Die Flut nicht erwünschter E-Mails nimmt stetig zu, dabei bekräftigte Bill Gates vor Jahren, dass Spams schon bald der Vergangenheit angehören würden. Spams gefährden außerdem die Bemühungen der Online-Marketing-Branche erheblich, da die Webdesigner über Permission-Marketing versuchen einen effizienten und guten Marketing-Kanal zu schaffen. Die guten E-Mails bleiben in den Spamfiltern hängen, in der Fachsprache heisst das “False Positive“.
In vielen Ländern, auch in der Schweiz, wurden Anti-Spam-Gesetze eingeführt. In der Schweiz ist dieses Gesetz bereits seit dem 1.April 2007 gültig, ein Schritt in die richtige Richtung. Es wird allerdings nicht gelingen die SPAM-Mails einzudämmen, da die Spammer die Mails über Zombie-PCs verschicken. Zombie PCs sind Rechner, die ungeschützt im Internet stehen und von den Spammern für den Versand von Massenmails übernommen wurden und die Spammer unerkannt bleiben.
Was kann man gegen Spams tun?
Der Benutzer sollte vorsichtig sein bei Angabe seiner Koordinaten, die E-Mails sollten gefiltert, der Computer und die Daten Ihrer Adressaten sollte geschützt werden. Webdesigner und Webpublisher sollten Ihre E-Mail Adresse nicht offen auf einer Webseite präsentieren. Es ist meistens schon zu spät wenn man in eine Datenbank eines Spammers gelandet ist, deswegen wäre es empfehlenswert die betroffenen E-Mails sofort zu löschen und eine neue einzurichten. Das funktioniert leider auch nicht immer, da der Aufwand zu groß ist, alle Geschäftspartner auf eine neue E-Mail Adresse aufmerksam zu machen. Das einzige was hilft ist ein Anti-Spam Tool, das die unerwünschten E-Mails herausfiltern und löschen kann.
Wie kann man einen Newsletter von einem Spam abgrenzen?
Es müssen mehrere Hürden bei einem Newsletter überwunden werden, wie z.B. der Spamfilter auf dem E-Mail Server. Die Filter funktionieren wie ein Punktesystem, das bei verschiedenen Regelverletzungen eine unterschiedliche Anzahl von Punkten verteilt. Um die Regeln zu beachten ist es wichtig , dass keine automatisch generierten Betreffs verwendet werden oder spamverdächtige Begriffe wie “billig, gratis”. Es dürfen keine sonderbaren, unlesbaren Absender verwendet werden und die Abmeldemöglichkeit Ihrer Kunden sollte einfach zu bewältigen sein.
Der Empfänger letztlich entscheidet ob die E-Mail überhaupt gelesen wird, besonders beachtet werden Absender und Betreff. Ein Absender sollte immer die Firma und den Namen des Newsletters verwenden, der Newslettername sollte im Betreff wiederholt werden. Sie sollten den Inhalt eines Newsletters benennen, so dass der Kunde genau weiß worüber der Newsletter handelt. Ein Betreff darf allerdings nicht mehr als 50 bis 60 Zeichen enthalten.
Blacklists
Auf Blacklists landen Absender die dafür bekannt sind, unerwünschte Werbe-Mails zu verschicken. Wenn mehrere Benutzer E-Mails als Spam melden, werden die Absender in die weltweit verwalteten Listen eingetragen. Sie laufen selber Gefahr auf einer solchen Liste zu landen wenn Sie Ihren Abonnenten das Abmelden von der Mailingliste erschweren oder Ihnen unaufgefordert Nachrichten schicken. Viele Menschen können nicht differenzieren zwischen “Als SPAM behandeln” und bemerken den Unterschied nicht, ob Sie sich jetzt auf einer Black-Liste befinden oder in einem Papierkorb, Hauptsache die E-Mail ist nicht mehr im Posteingang.
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